Hinter der Abkürzung TPM verbergen sich in der Praxis viele verschiedene Begrifflichkeiten. „Total Productive Maintenance“ wie es von Seiichi Nakajima ursprünglich entwickelt und in Japan eingeführt wurde, sah die „produktive Instandhaltung“ im Mittelpunkt. Es ging primär um die Anlageneffektivität und die Verlängerung der Lebensdauer der Anlagen. Dieses Verständnis ist heute immer noch verbreitet. Viele Unternehmen führen die Autonome Instandhaltung ein und sprechen von einer TPM-Implementierung. Dies ist vor dem aktuellen TPM-Konzept jedoch nicht korrekt. Auch viele Autoren werden dem Umfang von TPM nicht gerecht und stellen es als Instandhaltungs- und Maschinen-Managementprogramm dar.

TPM wurde in den zurückliegenden 30 Jahren von Japan Institute of Plant Maintenance (JIPM) kontinuierlich zu einem umfassenden Managementsystem weiterentwickelt. Es umfasst heute acht Bausteine (Säulen genannt), die in alle betrieblichen Funktionsbereiche hineinspielen. Insofern umschreibt der Begriff „Total Productive Management“ das Konzept treffsicher. Trotzdem kann die Verwendung von „Total Productive Maintenance“ noch vertreten werden.

TPM basiert auf einem 8-Säulen Modell, damit das Verbesserungshaus ein solides Fundament hat, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein:

Total Producitve Maintenance

Im Einzelnen bestehen der Strukturrahmen aus den acht Säulen:

  • Zielgerichtete, kontinuierliche Verbesserung
  • Autonome Instandhaltung
  • Geplante Instandhaltung
  • Kompetenz-Management
  • Anlauf-Management
  • Qualitätserhaltung
  • TPM in administrativen Bereichen
  • Arbeitssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz

Die fernöstliche TPM Philosophie gibt einen übergreifenden Rahmen um die Themenfelder des Instandhaltungs-Managements wieder. Weitere, sehr umfangreiche Informationen, Vor-und Nachteile Betrachtungen und Abgrenzungen zu weiteren ganzheitlichen Ansätzen können durch uns erbracht werden. Wir unterstützen Sie auch bei der Einführung der TPM Philosophie.