Die Grundlage für die Asset-Management Standardisierung und die ISO55000 Serie bildet eine britische Spezifikation, die bereits im Jahre 2002 Ihren Ursprung fand. Damals führte das britische Institute für Asset Management eine Management-Umfrage in verschiedenen Industrien und Behörden durch. Das Ergebnis war, dass die teilnehmenden Entscheider sich eine gemeinsame „Sprache“ wünschen. Die Idee der Entwicklung einer Spezifikation war geboren. In der ersten Umsetzung waren zwei Duzend britische Firmen und Behörden beteiligt, wo in der zweiten Ausgabe 2008 bereits 49 Organisationen aus 15 Industrien und 10 Ländern die PAS55:2008 entwickelten. Deutschland hat sich daran nicht beteiligt.

Der Fokus in dieser zweiten Version zielte auf die Sicherstellung der Zuverlässigkeit von physischen Assets, vor allem durch managen der organisatorischen Rahmenbedingungen sowie eine Handhabung aller Risiken über den kompletten Produktlebenszyklus, die eine Zielerreichung negativ beeinflussen können. Kernthema der PAS55:2008 ist die Anpassung des Risiko Managements in die technischen Bereiche.

Nach dem weltweiten Erfolg der PAS55 wurde von der ISO entschieden, Asset Management zu einem weltweit gültigen Management System zu erweitern. Die ISO55000 wurde 2010 geboren.